
Zutaten
- 2.25 clFrischer ZitronensaftFrisch gepresstErsatz: Meyer-Zitrone
- 4.5 clAngostura BittersAls Basisspirituose verwendet
- 1.5 clRye WhiskeyKleine Menge für TiefeErsatz: Bourbon möglich
- 3 clOrgeat-SirupMandelsirupErsatz: Hausgemachter Orgeat bevorzugt
Anleitung
- 4.5 cl Angostura Bitters, 3 cl Orgeat-Sirup und 2.25 cl frischen Zitronensaft in den Shaker geben
- 1.5 cl Rye Whiskey für Tiefe hinzufügen
- Mit Eis füllen und kräftig schütteln
- Doppelt in ein gekühltes Coupe-Glas abseihen
- Die Öle der Zitronenzeste über dem Drink ausdrücken
Techniknotizen
Anderthalb Unzen Bitters pro Portion sind hier die Basisspirituose, also richtig kalt schütteln. Zu wenig geschüttelt wirkt das medizinal statt ausgewogen.
Warum Trinidad Sour funktioniert
Die Rolle der Bitters von Akzent zu Basisspirituose umzukehren, funktioniert nur, weil das Mandelfett des Orgeat den Gaumen gegen den Ansturm des Enzians überzieht und Zitrone die medizinale Kante schneidet. Das 1.5 cl Rye pro Portion ist strukturell — gerade genug Alkohol, um die Aromatik der Bitters zu tragen, ohne dass der Drink sirupartig wirkt.
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Unverzichtbare Bitters-Cocktails
Zehn Drinks, und die bittere Zutat übernimmt in jedem eine andere Aufgabe. Im Old Fashioned und im Manhattan würzt sie: ein paar Spritzer, die die Spirituose schärfen. Im Negroni und im Boulevardier trägt sie den Drink. Im Sazerac gibt sie das Aroma vor, um das herum der Rest gebaut ist, mit Rye und Absinth dahinter. Im Trinidad Sour ist sie die Basisspirituose selbst. Vier Aufgaben, eine Art von Zutat.