
Zutaten
- 2 SpritzerAngostura BittersKlassische aromatische BittersErsatz: Orangen-Bitters-Variante
- 3 clSüßer WermutItalienischer süßer WermutErsatz: Carpano Antica
- 6 clRye WhiskeyAmerikanischer Rye WhiskeyErsatz: Bourbon möglich
Anleitung
- 6 cl Rye Whiskey, 3 cl süßen Wermut und 2 Spritzer Angostura Bitters in das Rührglas geben
- Das Rührglas mit Eis füllen und rühren, bis gut gekühlt
Rühren, bis richtig verdünnt
- In ein gekühltes Coupe-Glas abseihen
Glas vorkühlen
- Mit einer Maraschino-Kirsche garnieren
Techniknotizen
Rühren, nicht schütteln. Die Verdünnung ist hier die vierte Zutat, und bei nur drei Komponenten gibt es im Glas nichts, hinter dem sich eine trübe Textur verstecken ließe.
Warum Manhattan funktioniert
Süßer Wermut mildert die Pfeffrigkeit und die trockene Würze des Rye, ohne sie zu ersticken, und Angostura verbindet die beiden, indem es die Kräuter des Wermuts aufgreift und zugleich die Getreidenote des Whiskeys schärft. Rühren, nicht schütteln: Verdünnung ist die vierte Zutat, und Klarheit zählt, weil es im Glas nichts gibt, hinter dem man sich verstecken könnte.
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Klassische internationale Standards
Acht Standards aus drei Kontinenten: Old Fashioned und Manhattan, Negroni und Aperol Spritz, der Pisco Sour aus Lima, der Rob Roy, der Corpse Reviver No. 2 aus dem Savoy und der Last Word aus Detroit.
Unverzichtbare Bitters-Cocktails
Zehn Drinks, und die bittere Zutat übernimmt in jedem eine andere Aufgabe. Im Old Fashioned und im Manhattan würzt sie: ein paar Spritzer, die die Spirituose schärfen. Im Negroni und im Boulevardier trägt sie den Drink. Im Sazerac gibt sie das Aroma vor, um das herum der Rest gebaut ist, mit Rye und Absinth dahinter. Im Trinidad Sour ist sie die Basisspirituose selbst. Vier Aufgaben, eine Art von Zutat.