
Bicicletta
Mailänder Aperitif aus Campari und trockenem Weißwein, mit Soda aufgefüllt
Zutaten
- 1ZitronenradDünn geschnitten und ins Glas gegebenErsatz: Orangen-Halbrad ebenfalls traditionell
- 9 clTrockener WeißweinFrisch und ohne Holzausbau, sehr kaltErsatz: Pinot Grigio, Soave oder Gavi; mit einem kalten Lager entsteht die norditalienische Biervariante
- 3 clSodawasserEin kurzer Spritzer, um die Kohlensäure zu belebenErsatz: Für eine trockenere Variante weglassen
- 6 clCampariGekühlt, zuerst über Eis gegossenErsatz: Aperol für eine mildere, süßere Variante
Anleitung
- Ein gekühltes Weinglas oder einen Tumbler mit Eis füllen
Ein im Gefrierfach vorgekühltes Glas ist ideal
- 6 cl Campari über das Eis gießen
- 9 cl kalten trockenen Weißwein angießen
Campari und Wein sollten beide kühlschrankkalt sein
- Einen kurzen Spritzer (etwa 3 cl) Sodawasser hinzufügen, um die Kohlensäure zu beleben
- Einmal mit dem Barlöffel vom Boden her umrühren, damit der Campari durch den Wein aufsteigt
- Ein dünnes Zitronenrad in das Glas geben und servieren
Techniknotizen
Im Weinglas auf Eis bauen, zuerst den Campari, damit der Wein ihn beim Eingießen anhebt. Bis zum Rand mit Eis füllen statt halb: Ein weites Glas erwärmt sich schnell, und dieser Drink soll eine Stunde halten.
Warum Bicicletta funktioniert
Trockener Weißwein tut, was Prosecco im Spritz tut, nur ohne Restzucker: Die Bitterkeit des Campari kommt ungepolstert an und der Drink endet klar statt süß. Das Soda sorgt für Länge und Auftrieb, nicht für Verdünnung, und die Zitronenscheibe parfümiert den Rand auf dem Weg nach oben. Drei Teile Wein auf zwei Teile Campari ist das Verhältnis, das ihn zum Aperitif macht statt zum Wine Cooler.