
La Louisiane
Rye, süßer Wermut und Bénédictine unter Peychaud's und Absinth
Zutaten
- 6 clRye WhiskeyDie PDT-Proportion; Arthurs Original gießt ihn zu einem DrittelErsatz: Bourbon, wird aber süßer
- 3 SpritzerPeychaud's BittersDie New-Orleans-Hälfte des Drinks, floral und anisgeführt
- 2.25 clSüßer WermutItalienischer süßer Wermut, wie von Arthur angegebenErsatz: Carpano Antica
- 2.25 clBénédictineHier ein volles Maß, gegenüber dem Teelöffel im Vieux CarréErsatz: Yellow Chartreuse, trockener und kräutriger
- 3 SpritzerAbsinthAls Spritzer ins Rührglas, nicht als Spülung des Glases wie beim SazeracErsatz: Herbsaint
Anleitung
- 6 cl Rye Whiskey, 2.25 cl süßen Wermut, 2.25 cl Bénédictine, 3 Spritzer Peychaud's Bitters und 3 Spritzer Absinth in das Rührglas geben
Der Absinth kommt in die Mischung, nicht ins Glas
- Mit Eis füllen und rühren, bis gut gekühlt
- In eine vorgekühlte Coupe abseihen
Ohne Eis serviert; kein Eis im Glas
- Mit drei Brandykirschen auf einem Spieß garnieren
Techniknotizen
Gerührt und ohne Eis ins Glas abgeseiht. Bénédictine und süßer Wermut sind beide süß und beide kräutrig, deshalb leistet der Absinth strukturelle Arbeit statt Dekoration: Er trocknet den Abgang und verhindert, dass der Drink wie ein Likör wirkt.
Warum La Louisiane funktioniert
Peychaud's und Absinth sind beide Anis, und diese Überschneidung ist der Zweck und keine Dopplung. Der Bitters bringt eine kirschrote florale Kante, der Absinth eine trockene vom Wermutkraut, und gemeinsam rahmen sie alles ein, was der Bénédictine süßt. Der Rye ist das einzig Trockene im Glas und muss alles davon tragen.