Rich & Warming warming herbal digestivo

Jägermeister

Deutscher Kräuterlikör mit 56 Botanicals

Historischer Kontext

1934 geschaffen, bekannteste deutsche Kräuterspirituose

Wie schmeckt Jägermeister?

Süß und sirupartig, wenn kalt, mit Lakritz und Anis über einer komplexen Kräuter-Zitrus-Basis und einem wärmenden Gewürz-Abgang. Die Bitterkeit ist mild — eiskalt serviert, trinkt es sich weich und aromatisch.

Geschmacksentwicklung

Zwischen den Phasen jeweils 30-60 Sekunden verstreichen lassen, um die Geschmacksentwicklung zu erleben.

Aromabewertung

Das Nosing offenbart die aromatische Komplexität. Bei Likören lohnt es sich, das Bouquet in Ruhe zu würdigen — es ist ausgeprägter als bei konzentrierten Bitters.

Gaumenbewertung

Einen Schluck nehmen und den Likör den Gaumen benetzen lassen. Auf die Balance aus bitteren, süßen und kräuterigen Noten achten, die den Stil ausmacht.

Abgangsanalyse

Nach dem Schlucken auf die nachklingenden Aromen achten. Der Abgang offenbart die komplexesten und beständigsten Eindrücke.

Nase

(Aroma)
Angelikawurzel 9/10

Gaumen

(Geschmack)
Enzianwurzel 7/10

Abgang

(Nachgeschmack)
Vanilleschote 6/10

Jägermeister als Ersatz probieren

Ratgeber

FAQ

Wie trinkt man Jägermeister?

Die kanonische Servierweise ist ein eiskalter Shot – die markeneigenen Zapfmaschinen halten ihn bei minus achtzehn Grad, was die sirupartige Textur strafft und die Süße dämpft. Über Shots hinaus verhält er sich wie jeder Kräuterlikör: aufgelängt mit Ginger Beer und Limette in einem Jäger Mule probieren oder langsam über einem großen Eiswürfel schlürfen, wie man es mit einem Amaro täte.

Welche Art von Alkohol ist Jägermeister?

Ein deutscher Kräuterlikör aus 56 Botanicals, darunter Sternanis, Zitrusschale, Ingwer und Safran, abgefüllt mit 35% vol. Er wird oft fälschlich als Schnaps bezeichnet; vom Charakter her gehört er klar zur Amaro-Familie: bittersüß, gewürzt und mit sirupartigem Körper.

Woraus besteht Jägermeister?

Jägermeister wird aus 56 Botanicals hergestellt – Kräutern, Blüten, Wurzeln und Früchten –, mazeriert und dann vor dem Verschnitt etwa ein Jahr in Eiche gereift. Er wird mit 35% vol. abgefüllt. Erstmals 1935 in Wolfenbüttel, Deutschland, verkauft, wird er traditionell eiskalt serviert.

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