Balanced & Complex bittersweet, herbal amaro

Cynar

Italienischer Bitter-Aperitif auf Artischockenbasis

Historischer Kontext

Ikonischer italienischer Artischocken-Bitter, Aperitivo-Kultur

Wie schmeckt Cynar?

Erdig und vegetabil, wobei das Artischockenblatt eine herzhafte, leicht süße Bitterkeit über einem kräutrigen Rückgrat gibt. Runder und weniger scharf als Campari, mit einer fast cola-artigen Tiefe.

Geschmacksentwicklung

Zwischen den Phasen jeweils 30-60 Sekunden verstreichen lassen, um die Geschmacksentwicklung zu erleben.

Aromabewertung

Das Nosing offenbart die aromatische Komplexität. Bei Likören lohnt es sich, das Bouquet in Ruhe zu würdigen — es ist ausgeprägter als bei konzentrierten Bitters.

Gaumenbewertung

Einen Schluck nehmen und den Likör den Gaumen benetzen lassen. Auf die Balance aus bitteren, süßen und kräuterigen Noten achten, die den Stil ausmacht.

Abgangsanalyse

Nach dem Schlucken auf die nachklingenden Aromen achten. Der Abgang offenbart die komplexesten und beständigsten Eindrücke.

Nase

(Aroma)
Enzianwurzel 6/10

Gaumen

(Geschmack)
Angelikawurzel 8/10

Abgang

(Nachgeschmack)
Enzianwurzel 7/10

Rezepte mit Cynar

Ratgeber

FAQ

Woraus besteht Cynar?

Cynar wird aus 13 Kräutern und Pflanzen hergestellt, angeführt von Artischockenblättern – Cynara scolymus –, die ihm sowohl seinen Namen als auch seine dunkle, vegetabile Bitterkeit verleihen. Die Botanicals werden aufgegossen und auf 16.5% vol. verschnitten. 1952 in Italien geschaffen, wird er als Aperitivo und im Cynar Spritz getrunken.

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