
Rich & Warming warming herbal digestivo
Malört von Jeppson's
Chicagoer Wermutkraut-Spirituose, kompromisslos bitter und grapefruit-trocken
Historischer Kontext
Chicagoer Bäsk-Spirituose (Wermutkraut), von Carl Jeppson eingeführt und in den 1930er-Jahren populär gemacht
Wie schmeckt Jeppson's Malört?
Aggressiv bitter, ganz Wermutkraut und weiße Grapefruitschale, mit einem harschen, langanhaltenden Abgang, der seinen Kultstatus begründet. Trocken und medizinal — gewollt ein Geschmack, an den man sich erst gewöhnen muss.
Geschmacksentwicklung
Zwischen den Phasen jeweils 30-60 Sekunden verstreichen lassen, um die Geschmacksentwicklung zu erleben.
Aromabewertung
Das Nosing offenbart die aromatische Komplexität. Bei Likören lohnt es sich, das Bouquet in Ruhe zu würdigen — es ist ausgeprägter als bei konzentrierten Bitters.
Gaumenbewertung
Einen Schluck nehmen und den Likör den Gaumen benetzen lassen. Auf die Balance aus bitteren, süßen und kräuterigen Noten achten, die den Stil ausmacht.
Abgangsanalyse
Nach dem Schlucken auf die nachklingenden Aromen achten. Der Abgang offenbart die komplexesten und beständigsten Eindrücke.
Nase
(Aroma)Gaumen
(Geschmack)Abgang
(Nachgeschmack)Jeppson's Malört als Ersatz probieren
FAQ
Woraus besteht Malört?
Jeppson's Malört ist eine Spirituose im Bäsk-Stil, vorwiegend mit Wermutkraut aromatisiert, das ihr die berühmt schroffe, lang anhaltende Bitterkeit verleiht. Sie wird mit 35% vol. abgefüllt. Vom schwedischen Einwanderer Carl Jeppson nach Chicago gebracht, ist sie zu einer lokalen Kultinstitution geworden.
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