
Dry Martini
Gin und trockener Wermut kalt gerührt, mit Orangenbitter für den Auftrieb
Zutaten
- 2 SpritzerRegans' Orange Bitters No. 6Der kardamomlastige Stil, um den herum der Drink entstandErsatz: Angostura Orange Bitters für eine weichere, süßere Zitrusnote
- 1.5 clTrockener WermutNach dem Öffnen kühl lagern; oxidierter Wermut ist der übliche Grund für einen faden MartiniErsatz: Blanc-Wermut für einen runderen, leicht süßeren Drink
- 7.5 clGinEin wacholderbetonter London Dry hält den Bitters am besten standErsatz: Wodka für einen kälteren, weicheren Drink
Anleitung
- Ein Nick-&-Nora-Glas während der Zubereitung im Gefrierfach vorkühlen
Die Glastemperatur zählt hier mehr als bei fast jedem anderen Cocktail
- 7.5 cl Gin und 1.5 cl trockenen Wermut in das Rührglas geben
- 2 Spritzer Regans' Orange Bitters No. 6 hinzufügen
- Mit Eis auffüllen und rühren, bis das Glas außen beschlägt
Etwa 30 Sekunden; die Verdünnung gehört zum Rezept und ist kein Fehler
- In das vorgekühlte Glas abseihen
- Eine Zitronenzeste über der Oberfläche ausdrücken, dann hineingeben oder verwerfen
Techniknotizen
Das Zitronenöl über der Oberfläche ausdrücken und die Zeste nur ins Glas geben, wenn man das will. Das Öl kommt vor dem ersten Schluck; die Schale im Glas liefert nur weiße Haut.
Warum Dry Martini funktioniert
Die Bitters leisten hier strukturelle Arbeit, keine dekorative. Gin und trockener Wermut allein können streng und in der Mitte etwas hohl wirken; Orangenbitter legen eine Naht aus Zitrus und Kardamom über diese Lücke und geben dem Abgang Halt. Regans' No. 6 ist die bestimmte Wahl, und genau deshalb überlebt es den Gin, statt darunter zu verschwinden. Die Zitronenzeste ist Öl, kein Saft: über der Oberfläche ausgedrückt, kommt das Aroma vor dem ersten Schluck.