Unverzichtbare Bitters-Cocktails: Die 10 Drinks, die man kennen muss

Diese zehn Drinks decken zusammen jede Art ab, wie Bitters eingesetzt werden, von zwei Spritzern als Würze bis zu anderthalb Unzen als Basis. Manche brauchen nur Angostura, bei anderen übernimmt ein Bitterlikör dieselbe Aufgabe im größeren Maß.

Unverzichtbare Bitters-Cocktails: Die 10 Drinks, die man kennen muss

Was sind die unverzichtbaren Bitters-Cocktails?

Die zehn Drinks, die Bitters in Cocktails definieren, sind: der Old Fashioned (der ursprüngliche Bitters-Cocktail), der Manhattan (Bitters mit Whiskey und Wermut), der Negroni (Campari als bitteres Rückgrat), der Sazerac (Peychaud's in seiner prägenden Rolle), der Boulevardier (der Whiskey-Negroni), der Martini mit Orangen-Bitters, der Aperol Spritz (der Einstieg in den Aperitivo), der Paper Plane (Amaro in einem modernen Klassiker), der Trinidad Sour (Bitters als Basisspirituose) und der Vieux Carré (Peychaud's und Angostura zusammen).

Warum sind Bitters in Cocktails wichtig?

Bitters tun für Cocktails, was Salz für Speisen tut: Sie verstärken vorhandene Aromen, fügen Komplexität hinzu und verbinden unterschiedliche Zutaten miteinander. Ein Manhattan ohne Bitters ist nur Whiskey und Wermut. Die Bitters liefern die aromatische Brücke, die ihn zum Cocktail macht. Selbst ein einziger Spritzer verändert die Balance eines Drinks, weshalb die spirituosenbetonten Klassiker sie spritzerweise vorschreiben, statt sie freizustellen.

Wo sollte ein Einsteiger anfangen?

Der Old Fashioned ist der einfachste Ausdruck von Bitters in einem Cocktail: Spirituose, Zucker und Bitters. Zuerst mit Angostura und Bourbon zubereiten. Dann mit Orangen-Bitters. Dann Peychaud's probieren. Der Unterschied zwischen den dreien zeigt sich sofort im selben Drink. Der Manhattan führt dann den Wermut ein, der Negroni die Bitterliköre und der Sazerac das Ausschwenken des Glases mit Absinth.

Welche Flaschen braucht man für diese zehn Cocktails?

Erstaunlich wenige Flaschen sind nötig. Angostura Aromatic Bitters decken den Old Fashioned, den Manhattan, den Trinidad Sour und die eine Hälfte des Vieux Carré ab. Peychaud's deckt den Sazerac und die andere Hälfte des Vieux Carré ab. Orangen-Bitters decken den Martini und den Boulevardier ab. Campari deckt den Negroni ab und im Boulevardier steht er daneben. Aperol deckt den Spritz und ein Viertel des Paper Plane ab, Amaro Nonino ein weiteres Viertel. Sechs Flaschen Bitters und Bitterliköre decken alle zehn essenziellen Cocktails ab.

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Rollen der Bitters in diesen Drinks?

Bitters spielen je nach Drink unterschiedliche Rollen. Im Old Fashioned und Manhattan sind sie Würze: ein paar Spritzer, um die Spirituose zu betonen. Im Negroni und Boulevardier ist Campari eine Hauptzutat, in Zentilitern bemessen. Im Trinidad Sour IST Angostura die Basisspirituose. Im Paper Plane liefern Amaro und Aperol die bittere Struktur zu gleichen Teilen.

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