Schokoladen-Bitters im Überblick

Schokoladen-Bitters werden in ein oder zwei Spritzern dosiert, meist in Whiskey-Drinks und Dessert-Cocktails. So kommt Kakao ins Glas, ohne den Zucker, den ein Schokoladenlikör mitbringen würde.

Schokoladen-Bitters im Überblick

Was sind Schokoladen-Bitters?

Schokoladen-Bitters entstehen, indem Kakaonibs, Kakaoschalen und passende Gewürze in hochprozentigem Alkohol ausgezogen werden. Anders als Schokoladenliköre enthalten sie keinen Zucker und liefern reinen, bitteren Kakaogeschmack. Damit geben sie Cocktails Tiefe und Fülle ohne Süße und sind überraschend vielseitig, in Dessert-Drinks ebenso wie in spirituosenbetonten Drinks.

Zu welchen Cocktails passen Schokoladen-Bitters?

In Drinks auf Whiskeybasis sind Schokoladen-Bitters hervorragend: Schon ein paar Spritzer rücken in einem Bourbon Old Fashioned den Kakao in den Mittelpunkt. Auch in Manhattans, Espresso Martinis und Stout-Cocktails auf Basis dunkler Spirituosen funktionieren sie. In einer Negroni-Variante sorgen sie für ein volleres, vielschichtigeres Profil. Natürliche Partner sind gereifter Rum, Rye Whiskey und Kaffeeliköre.

Wie unterscheiden sich die Marken von Schokoladen-Bitters?

Fee Brothers Aztec Chocolate bringt neben dem Kakao eine dezente Chilischärfe. The Bitter Truth Chocolate ist pur und ungesüßt, mit intensivem Zartbittercharakter. Scrappy's Chocolate verwendet rohen Bio-Kakao für ein erdigeres Profil. Woodford Reserve Chocolate setzt auf Noten des Bourbonfasses.

Sind Schokoladen-Bitters dasselbe wie Schokoladenlikör?

Nein. Schokoladen-Bitters sind hochkonzentriert, ungesüßt und werden spritzerweise dosiert. Schokoladenlikör ist gesüßt, weniger intensiv und wird in Zentilitern abgemessen. Bitters bringen Vielschichtigkeit, Likör bringt Körper und Süße. Das eine kann das andere nicht ersetzen. Das Verhältnis entspricht dem von Vanilleextrakt zu Vanillesirup.

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