
Zutaten
- 6 clGinEin London Dry; die Lavendelnote braucht Wacholder unter sich
- 2 SpritzerScrappy's Lavender BittersZwei oder drei, auf den Schaum, sobald er stehtErsatz: Andere blumige Bitters
- 1.5 clLimettensaftFrisch
- 0.4 clCranberrysaftFür die Farbe gegen den Schaum, nicht für den Geschmack
- 1 wholeEiweißEin Eiweiß; darauf sitzen die BittersErsatz: Aquafaba, 2 cl
- 1.5 clZuckersirupEins zu eins
Anleitung
- 6 cl Gin, 1.5 cl Limettensaft, 1.5 cl Zuckersirup, 0.4 cl Cranberrysaft und ein Eiweiß in einen Shaker geben
- Ohne Eis schütteln, bis es schaumig ist, dann Eis zugeben und erneut schütteln
Zuerst trocken schütteln; auf dem Schaum werden die Bitters sitzen
- In eine vorgekühlte Coupe abseihen und den Schaum sich setzen lassen
- 2 Spritzer Lavendelbitters auf den Schaum geben und Brandykirschen hinzufügen
Techniknotizen
Ein knapper halber Zentiliter Cranberry ist kein Fehler. Er ist für die Farbe gegen den Eiweißschaum da und nicht für den Geschmack, und ab etwa einem Zentiliter schmeckt es nach Cranberry, worum es in diesem Drink nicht geht.
Warum Lusty Lady funktioniert
Lavendel geht schief, wenn er in der Flüssigkeit steckt, wo er gegen Säure seifig wird. Hier wird er stattdessen auf gesetzten Eiweißschaum gespritzt, kommt also als Aroma vor dem Sour darunter an, und das ist der einzige Ort, an dem Lavendel verlässlich angenehm ist.