Non-Alcoholic Negroni — Alkoholfreier Negroni zu gleichen Teilen, gebaut auf Bitter-Aperitifs und Wacholder

Alkoholfreier Negroni

Alkoholfreier Negroni zu gleichen Teilen, gebaut auf Bitter-Aperitifs und Wacholder

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Anzahl Personen

Zutaten

  • 3 clWilfred's Bittersweet Aperitif
    Die bittere Hälfte des Drinks, in der Rolle des Campari
    Ersatz: Ghia oder Everleaf Forest für eine trockenere, kräutrigere Version
  • 3 clMartini Vibrante
    Übernimmt den Part des süßen Wermuts, Bitterorange über Kamille
    Ersatz: Lyre's Italian Orange für einen süßeren, zitrischeren Drink
  • 3 clAlkoholfreier Gin
    Ein alkoholfreier Gin mit deutlichem Wacholder, genau das hält den Drink davon ab, nach Saft zu schmecken
    Ersatz: Kalter Wacholderaufguss, wenn kein alkoholfreier Gin da ist

Anleitung

  1. Einen großen Eiswürfel in ein Old-Fashioned-Glas geben und während der Zubereitung im Gefrierfach lassen

    Ein großer Würfel statt mehrerer kleiner, denn eine alkoholfreie Version hat nichts, was sie trägt, sobald sie verwässert

  2. 3 cl alkoholfreien Gin, 3 cl Wilfred's Bittersweet Aperitif und 3 cl Martini Vibrante in das Rührglas geben
  3. Mit Eis auffüllen und rühren, bis der Drink kalt ist

    Etwa zwanzig Sekunden, kürzer als bei einem Negroni mit Alkohol: hier muss kein Alkohol geglättet werden

  4. Auf den vorgekühlten Eiswürfel abseihen
  5. Eine Orangenzeste über der Oberfläche ausdrücken und hineingeben

Techniknotizen

Kurz rühren, etwa zwanzig Sekunden. Hier gibt es keinen Alkohol zu mildern, also ist die Verdünnung der Feind und nicht das Ziel.

Warum Alkoholfreier Negroni funktioniert

Alles, was hier der Alkohol geleistet hat, muss jetzt etwas anderes leisten. Im Original trägt Ethanol die Aromen und gibt dem Drink Gewicht und ein leichtes Brennen; ohne ihn bleiben zwei Bitter-Aperitifs und ein Wacholderauszug, der leicht in süßen Fruchtsaft abrutscht. Drei Dinge verhindern das. Kurz rühren, etwa zwanzig Sekunden, denn es gibt keinen Alkohol zu glätten und Verdünnung ist hier der Gegner und nicht das Ziel. Wirklich kalt servieren, auf einem einzigen großen Eiswürfel. Und die Orangenzeste sauber ausdrücken, denn die Öle sind vor dem ersten Schluck da und leisten mehr als im Original. Bleibt der Drink flach, lieber einen Spritzer alkoholfreie Aromatic Bitters zugeben als mehr Bitter-Aperitif.

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